Glücksspiel im antiken Griechenland

Der Parthenon (altgriechisch παρθενών „Mädchenzimmer“) ist der Tempel für die Stadtgöttin Pallas Athena Parthenos auf der Athener Akropolis. (Foto: Pixabay)

Homers Aufzeichnungen zeigen, dass schon die alten Griechen dem Glücksspiel frönten. Das Spiel Petteia mit aneinander gelegten weißen und schwarzen Steinen wurde in seinen Schriften erwähnt. Auch Spiele wie Köpfe oder Schwänze und Würfelspiele, kunstvoll aus Elfenbein oder Tierknochen gefertigt, waren weit verbreitet.

Spielertreffen in der Antike

Wie heute gab es bestimmte Orte, an denen sich Leute zum Spielen trafen. Bekannt ist, dass beispielsweise der Pirene-Brunnen in Korinth und der Tempel der Athena-Skira sehr beliebte Treffpunkte für Spieler waren. Nicht zu vergleichen mit heute, wo sich ein Spieler in wenigen Minuten mit wenigen Klicks einen Besuch im Online Casino sichern, mit Menschen aus aller Welt spielen kann und nicht einmal seine Wohnung verlassen muss. Anders als heute baten die Spieler um göttliche Unterstützung. Diese erhielten sie von verschiedenen Göttern wie Pan oder Hermes. Ein Mythos besagt, dass die Aufteilung der Welt zwischen Poseidon, Zeus und Hades mit Hilfe von Würfeln entschieden wurde.

Das menschliche Schicksal wurde durch Wetten auf die Götter entschieden

Nach der griechischen Legende sollen die Schicksale der Menschen häufiger von den Göttern entschieden worden sein, die dazu Wetten benutzten. Nach der griechischen Mythologie hätten Poseidon und Athena um die Schirmherrschaft Athens gekämpft. Es wurde vereinbart, dass derjenige gewinnen sollte, der der Stadt das nützlichere Geschenk machen würde. Also gab Athena einen Olivenbaum und Poseidon einen Brunnen. Diese spendete jedoch nur Salzwasser. Athena wurde die Schutzgöttin Athens, weil ihr Olivenbaum Früchte und Holz lieferte.

Verschiedene Spielarten

Das uns bekannte Brettspiel Dame war bereits im antiken Griechenland bekannt und wurde gespielt. Es wurde Tilia genannt. Wetten auf Tierkämpfe sind noch heute auf alten Bildern und bemalten Keramiken zu sehen. Sogar Pferdewetten waren den Griechen bereits 676 v. Chr. bekannt. Alle spielten – ob Herren, Sklaven oder Götter. Viele konnten nicht genug davon bekommen und griffen auf andere Wetten zurück und setzten ihr gesamtes Hab und Gut.

Die Reichen konnten sich teure Spiele machen lassen. Der gemeine Mann spielte ein Brettspiel, indem er einfach ein Gitter in den Sand zeichnete. Gewinnen galt als Schicksal – dieser Glaube wurde auch ins antike Rom übertragen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Liebe zum Würfelspiel im Römischen Reich ungebrochen war und sich immer mehr in der Welt verbreitete.

Würfelspiele aus Troja

Nach den Schriften des griechischen Dichters Sophokles wurde der Würfel während der Belagerung von Troja von Heros Palamedes erfunden. Sophokles lebte von 496 bis 406 v. Sicher ist, dass schon 3000 v. Chr. mit Würfeln gespielt wurde. Im alten Ägypten waren Brettspiele mit Würfeln sehr beliebt.

Nachdem sich die Menschheit so lange dem Glücksspiel hingegeben hat, kann der genaue Ursprung des Glücksspiels nur noch vermutet und nicht mehr vollständig verstanden werden. So alt wie die menschliche Zivilisation selbst, entwickelten sich Glücksspiele völlig unabhängig voneinander und es entstanden weltweit unterschiedliche und vielfältige Spielarten, die sich im Laufe der Zeit immer mehr auf der Erde verbreiteten. Damals gab es weder knallbunte Casinos mit hohen Einsätzen an rotierenden Roulettetischen, noch gab es staatliche Lotterien oder solche Online-Casinos Online Casino Bahigo in der Schweiz. Menschen sind seit vielen tausend Jahren vom Glücksspiel begeistert.

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