Friedrich Merz will Illoyalität in der CDU-Parteizentrale nicht dulden

(Foto: nex24)

Berlin – Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz, macht für den Fall eines parteiinternen Siegs eine klare Ansage an die CDU-Parteizentrale im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.

„Ich gehe davon aus, dass alle, mit denen ich zusammenarbeite, der neuen Führung gegenüber loyal sind. Wenn sie dazu nicht bereit und in der Lage sind, werde ich ihnen einen fairen Weg ebnen, eine andere Beschäftigungsmöglichkeit zu finden“, sagte der CDU-Politiker im Interview mit dem in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST. Bei der Mehrheit der Mitarbeiter macht er sich jedoch keine Sorgen.

Merz hält sich auch die Option offen, im Falle eines parteiinternen Wahlsiegs nach dem Fraktionsvorsitz im Bundestag zu greifen. Als Bundestagsabgeordneter hatte er auch die Möglichkeit, als möglicher CDU-Parteivorsitzender zu sprechen. Generell hält er es für richtig, die beiden Ämter der Opposition in einer Person zu vereinen. “Man kann darüber nachdenken, das war immer meine Meinung.”

Auch Friedrich Merz betont, dass die Entwicklung einer neuen Sozialpolitik „die größte Baustelle für die CDU“ sei – noch vor der Klimapolitik. Mit Mario Czaja hat sich Merz für einen ausgewiesenen Sozialpolitiker als Kandidat für das Amt des CDU-Generalsekretärs ausgesprochen.


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