Flugzeug von US-Vizepräsident Harris muss wegen technischer Probleme umkehren Nürnberger Blatt

Air Force Two – Bild: Sam Meyer, CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons

Die erste Auslandsreise von US-Vizepräsidentin Kamala Harris verlief holprig: Ihr Flugzeug musste wegen technischer Probleme kurz nach dem Start nach Guatemala umkehren. “Mir geht es gut”, sagte Harris Journalisten, als sie die Air Force Two verließ. “Wir haben alle ein kleines Gebet gesprochen, aber uns geht es gut.” Ihre Sprecherin Symone Sanders sprach von einem „technischen Problem“.

Die Besatzung “bemerkte Probleme beim Einfahren des Fahrwerks, die zu weiteren mechanischen Problemen geführt haben könnten”, sagte Sanders. Obwohl es kein unmittelbares Sicherheitsproblem gab, beschloss die Besatzung, „aus reiner Vorsicht“ nach Washington zurückzukehren.

Ein Journalist an Bord berichtete beim Start der Air Force Two von einem “ungewöhnlichen Geräusch” aus dem Fahrwerk. Die Landung sei jedoch “völlig normal” verlaufen.

Harris musste auf einem Militärflugplatz in der Nähe von Washington anderthalb Stunden warten, bevor sie endlich mit einem anderen Flugzeug weiterreisen konnte. Nach Angaben der mitreisenden Journalisten ist der Vizepräsident am Sonntagabend sicher in Guatemala gelandet.

In Guatemala will Harris am Montag Präsident Alejandro Giammattei treffen. Anschließend reist sie nach Mexiko, wo sie am Dienstag Präsident Andrés Manuel López Obrador trifft.

Im Mittelpunkt ihrer Reise steht die Krise an der Südgrenze der USA. Allein im April wurden knapp 180.000 Menschen ohne gültige Papiere an der Einreise gehindert.

Die illegale Einwanderung ist für die Regierung von Präsident Joe Biden zu einer großen Herausforderung geworden. Die Ankunft Zehntausender Menschen, vor allem aus Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador, stellt die US-Behörden vor enorme Herausforderungen. Sie haben große Probleme, eine angemessene Unterkunft für die festgenommenen Migranten zu finden. Sorgen bereitet vor allem der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die ohne ihre Eltern reisen.

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