Finanzierungsbetrug – EU-Staatsanwälte nehmen Arbeit in Nordrhein-Westfalen auf

(Symbolfoto: nex24)

Die Ermittler der Europäischen Staatsanwaltschaft werden am 1. Juni 2021 ihre Arbeit in Köln aufnehmen. Dies bestätigte der NRW-Justizminister Peter Biesenbach im “Kölner Stadt-Anzeiger”.

„Mit der Kölner Innenstadt haben wir einen wichtigen Standort für die Europäische Staatsanwaltschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Justiz in Nordrhein-Westfalen hat der Europäischen Staatsanwaltschaft bereits alle für ihre Arbeit notwendige Infrastruktur zur Verfügung gestellt“, sagte der CDU-Politiker der Zeitung.

Die neue Europäische Staatsanwaltschaft soll unter anderem die Vergabe von EU-Mitteln nach der Corona-Krise kontrollieren. Allein für den ökologischen Umbau der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie sollen bis 2027 rund 750 Milliarden Euro für die Mitgliedsstaaten bereitgestellt werden Staatsanwalt Sebastian Trautmann, der die Ermittlungen in Köln leiten wird.

Die Europäische Staatsanwaltschaft ist seit 2019 in Luxemburg eingerichtet. Die Ermittlungen liegen in der Verantwortung der 140 europäischen Staatsanwälte in den 22 Mitgliedstaaten. In Deutschland wurden Ermittlungszentren in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München und Köln eingerichtet.


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