Farmer President fordert Priorisierung der Landwirtschaft in Bezug auf die Wasserversorgung

(Symbolfoto: pixa)

Osnabrück – Die anhaltende Trockenheit bereitet den Landwirten in Deutschland in diesem Jahr auch Probleme. Im Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied, das feuchte Frühjahr sei im Großen und Ganzen gut für die Landwirtschaft. „Aber einzelne Regionen leiden schon wieder. Es hat dort zu wenig geregnet und die Lage ist daher teilweise kritisch“, sagte Rukwied.

Bei Wasserknappheit forderte der Bauernpräsident, der Nahrungsmittelproduktion Vorrang einzuräumen: “Landwirtschaft muss Vorrang vor der Rasenbewässerung zu Hause haben, wir brauchen Prioritäten.” In den vergangenen Sommern litten Landwirte in ganz Deutschland unter wochenlanger Dürre. Als Reaktion auf die Dürre hatten die Behörden die Entnahme von Grund- und Oberflächenwasser teilweise eingeschränkt.

Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt derzeit für weite Teile Ostdeutschlands ausgetrocknete Böden bis in tiefere Schichten. Im Osten, aber auch in weiten Teilen Westdeutschlands fehlt sogenanntes pflanzenverfügbares Wasser.


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