DRK fordert Sanitäter auf, sich schnell impfen zu lassen

(Symbolfoto: nex24)

Vor dem geplanten Impfstart in Deutschland drängt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf eine schnelle Impfung von Sanitätern.

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt erklärte gegenüber der “Saarbrücker Zeitung”, es sei richtig, in der ersten Phase den schutzbedürftigen Gruppen sowie dem medizinischen und pflegerischen Personal Vorrang einzuräumen. „Aber wir dürfen die Rettungskräfte nicht vergessen. Sie stehen den Menschen genauso nahe wie die Betreuer. “”

Rettungskräfte leisten derzeit “hervorragende Arbeit bei der Erstversorgung von Koronapatienten”, fügte Hasselfeldt hinzu. Gleichzeitig betonte der frühere CSU-Regionalgruppenleiter im Bundestag, dass die Intensiv- und Covid-Stationen in den DRK-Krankenhäusern und Pflegeheimen besetzt seien.

Ärzte, Krankenschwestern und Angestellte arbeiteten „am Limit“. Sie selbst erkrankte im März an Korona. “Insbesondere aufgrund dieser persönlichen Erfahrung ist es mir sehr wichtig, alle zu warnen, vorsichtig miteinander umzugehen und die Hygiene- und Kontaktregeln einzuhalten”, sagte Hasselfeldt.

Der Verband fordert, dass Impfungen für pflegende Angehörige Vorrang haben

Im Falle des Schutzes vor Koronainfektionen müssen fürsorgliche Angehörige endgültig in die nationale Teststrategie einbezogen und in der diskutierten Impfstrategie Vorrang eingeräumt werden, fordert der Bundesverband wir pflege e. V. in einer aktuellen Stellungnahme an Bund und Bundestagsabgeordnete.

“Die schwierige Situation, sich während der Pandemie um Verwandte zu kümmern, scheint in der Politik immer noch nicht angekommen zu sein, obwohl sie den größten Teil der Pflegearbeit in Deutschland übernehmen”, warnt Sebastian Fischer, Vorstandsmitglied von wir kümmern uns um eVIn Deutschland betreuen rund 5 Millionen Angehörige mehr als 2,6 Millionen Pflegebedürftige in ihrer häuslichen Umgebung.

Erleichterung für überlastete fürsorgliche Verwandte

Die Situation der häuslichen Pflege sei in der zweiten Welle mehr als prekär gewesen, schreibt er wir kümmern uns um eV zur Politik. „Wenn Infektionen schnell zunehmen, geht wichtige Unterstützung wie Tagespflege, Beratung oder ambulante Pflege wieder verloren. Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos können Freunde, Nachbarn und Bekannte nicht wie vor der Pandemie Unterstützung leisten. Viele Familien sind auf sich allein gestellt und müssen sich selbst um die Pflege und Aufmerksamkeit kümmern. Viele sind überwältigt und am Ende ihrer Fesseln. “”

Neben Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen müssen die Politiker daher die häusliche Pflege mit weiteren Hilfsmaßnahmen unterstützen. Schlägt als wirksame Maßnahme für arbeitende Pflegekräfte vor wir kümmern uns um eV insbesondere eine Befreiung mit Lohnausgleich nach dem Infektionsschutzgesetz.

Mehr Anerkennung für die Dienste der Pflegekräfte

Die Koronapandemie zeigt: Pflegepersonen sind laut dem Papier in diesem Pflegesystem systemrelevant. “Sie benötigen schnelle und einfache Hilfe, z. B. freien Zugang zum Tagessatz, wenn dieser aufgrund einer Schließung oder einer geringeren Anzahl von Plätzen nicht genutzt werden kann.”

Trotz aller Liebe, die Verwandte antreibt, betonen pflegende Verwandte in der Aussage, dass häusliche Pflege vor allem eine wichtige Sozialarbeit ist. An Politiker gerichtet heißt es: „Häusliche Pflege ist nicht kostenlos. Vor allem nicht bei einer Pandemie. Es ist spät, aber nicht zu spät. Handeln Sie! “”

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