Die US-Behörden stellen zunächst keinen Zusammenhang zwischen J & J-Impfstoff und Thrombose fest ⋆ Nürnberger Blatt

Forschung – Bild: lira_n4 über Twenty20

Nach eigenen Angaben hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA noch keine Hinweise auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson und Blutgerinnseln gefunden. Die Untersuchungen zu Fällen von Blutgerinnseln wurden fortgesetzt, teilte die FDA am Freitag (Ortszeit) mit.

Bisher sind “einige” Fälle bekannt geworden, in denen Patienten nach der Impfung mit dem Johnson & Johnson-Impfstoff Blutgerinnsel und einen Rückgang der Blutplättchen erlitten haben. “Beide können viele verschiedene Ursachen haben”, sagte die Arzneimittelbehörde. Die Öffentlichkeit wird informiert, sobald neue Informationen verfügbar sind.

Die EU-Arzneimittel-Agentur EMA hatte zuvor vier Fälle von Thrombose nach Impfung mit Johnson & Johnson gemeldet, von denen einer tödlich war.

Der Johnson & Johnson-Impfstoff wurde Mitte März in der EU zugelassen, wird dort aber im Gegensatz zu den USA noch nicht eingesetzt. Die EU-Kommission geht davon aus, dass der Wirkstoff ab dem 19. April geliefert wird. Im zweiten Quartal sollen insgesamt 55 Millionen Dosen geliefert werden. Im Gegensatz zu den anderen Impfstoffen ist für einen umfassenden Schutz nur eine Injektionsspritze erforderlich.

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