Die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen erreicht in Berlin ein Rekordhoch

(Foto: nex24)

Die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen erreichte im vergangenen Jahr in Berlin ein Rekordhoch. Betroffen waren rund 18.800 Wohnungen, teilte die Senatsabteilung für Stadtentwicklung und Wohnen Tagesspiegel-Anfrage bei.

Im Vorjahr gab es nur 12.689 Fälle, im Jahr 2018 gut 12.800. Mit dem Umbau wollen die Vermieter von den steigenden Immobilienpreisen in Berlin profitieren. Die Anwälte der Mieter warnen jedoch vor der Vertreibung von Mietern, die nach Ablauf der gesetzlichen Nachfrist mit einer Kündigung für den persönlichen Gebrauch rechnen müssten.

Dies sollte durch strengere Regelungen für einen von Bundesbauminister Horst Seehofer initiierten Umbau behoben werden. Die Verhandlungen zwischen den Regierungsfraktionen sind jedoch schwierig. Die Union hat Bedenken, aber die SPD drängt auf eine Einigung: “Die Umstellung ist eine tickende Zeitbombe”, sagte SPD-Baupolitiker Klaus Mindrup vom Tagesspiegel. “Die Mieter können fast sicher sein, dass sie die Kündigung erhalten, sobald die Schutzfrist abgelaufen ist.”

Interessant auch

– Wohnungspolitik –
Allianz für Wohnungsbau verlangsamt Mieten in Hamburg

Hamburg hat den Anstieg der Mieten durch ein Bündnis für Wohnraum verlangsamt.

Allianz für Wohnungsbau verlangsamt Mieten in Hamburg


Leave a Comment