Die SpaceX-Rakete von Elon Musk bringt mehr türkische Satelliten ins All

SpaceX-Gründer Elon Musk (l) bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Ende 2017. (Archivfoto: tccb)

Der dritte türkische Militärsatellit ASELSAT soll am 14. Januar ins All fliegen

Von Kemal Bölge

Am 14. Januar 2021 soll der dritte türkische Militärsatellit ASELSAT von der amerikanischen Raumfahrtgesellschaft SpaceX, die Elon Musk in Florida gehört, mit einer Falcon 9-Rakete ins All gebracht werden.

Satellitenkommunikationssysteme sind zu einem unverzichtbaren Kommunikationsmittel für das Militär auf der ganzen Welt geworden, insbesondere bei grenzüberschreitenden Operationen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat der türkische Rüstungshersteller Aselsan kompetente Kommunikationsinstrumente als alternative Lösungen entwickelt, damit die taktischen Anforderungen der stationären Einheiten und Einheiten vor Ort, der Kommandozentralen, des Personals und des Hauptquartiers mit den jeweiligen Kommandanten abgestimmt werden können Einsatzgebiete.

(Screenshot / Twitter)

Zu diesem Zweck hat Aselsan den Würfelsatelliten ASELSAT 3U im Rahmen des kooperativen Forschungs- und Entwicklungsprojekts (F & E-Projekt) mit der Technischen Universität Istanbul entwickelt. Das Produktportfolio von Aselsan bietet Satellitenkommunikationssysteme für militärische und zivile Zwecke. Der Falcon-9-Trägerrakete soll den ASELSAT-Satelliten am 14. Januar in die Umlaufbahn bringen.

Zuvor hatten armenische Lobbyorganisationen in Nordamerika Druck auf das Raumfahrtunternehmen SpaceX ausgeübt, um das Unternehmen aus dem Projekt mit dem türkischen Verteidigungsministerium herauszuholen.

Das letzte Jahrzehnt war ein Wendepunkt für die Weltraumambitionen der Türkei. Das Land stärkte seine inländische Raumfahrtkompetenz und entwickelte sich zu einem wettbewerbsfähigen Akteur auf der globalen Bühne.

Im Rahmen des Weltraumprogramms von Ankara wurden die beiden in der Türkei hergestellten Satelliten RASAT und Göktürk 2 2011 und 2012 für Erdbeobachtungsmissionen in die Umlaufbahn gebracht.

Mit dem Ziel, das Arsenal an Weltraumkapazitäten zu stärken, hat die Türkei auch mit dem Bau eines eigenen Kommunikationssatelliten namens Turksat 6A begonnen, der von den lokalen Technologieunternehmen Tubitak Space, Turkish Aerospace, Aselsan und CTECH sowie dem staatlichen Satellitenbetreiber Turksat entwickelt wurde. Der Start von Turksat 6A ist für 2022 geplant.

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