Die Grünen fordern die Verwendung von Mehrwegverpackungen im Online-Handel

(Beispielfoto: nex24)

Die Grünen fordern die Einführung eines wiederverwendbaren Systems angesichts der zunehmenden Verpackungsabfälle aus dem Online-Handel.

“Überall dort, wo wiederverwendbare Produkte ökologisch vorteilhaft sind, müssen sie eine rechtlich verankerte Priorität gegenüber Einwegprodukten haben”, sagte Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik bei den Grünen Tagesspiegel. Dies sollte ihrer Meinung nach auch für den Versandhandel gelten. “Wir haben lange darauf gewartet, dass der Umweltminister eine Rechtsgrundlage für die Übertragung von Versandpaketen auf benutzerfreundliche wiederverwendbare Systeme schafft.”

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat das Problem erkannt. Derzeit hofft sie auf weitere Erkenntnisse aus einem Forschungsprojekt, bei dem unter anderem die Online-Händler Otto und Tchibo Mehrwegverpackungen getestet haben. Bisher konnten solche Postsäcke, die Kunden an den Einzelhändler zurücksenden, aufgrund der höheren Kosten keine breite Akzeptanz finden.

“Um Verschwendung zu vermeiden, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um den wiederverwendbaren Anteil zu erhöhen”, sagte eine Sprecherin des Ministeriums beim Tagesspiegel. Es ist jedoch begrenzt: Sie können Online-Händler kaum dazu zwingen, wiederverwendbare Taschen zu verwenden. Das allein ist nicht legal: “Eine gesetzliche Verpflichtung zur Verwendung bestimmter Verpackungen würde gegen europäisches Recht verstoßen.”


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