Die elektronische Identifizierung wird in Zukunft einfacher sein ⋆ Nürnberger Blatt

Symbolisches Bild: E-Mails auf dem Smartphone abrufen

In Deutschland wird es in Zukunft einfacher sein, seine Identität elektronisch nachzuweisen. Nach einem am Freitagabend vom Bundestag verabschiedeten Gesetz sollten dazu künftig mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets ausreichen. Bisher ist hierfür ein Personalausweis, eine eID-Karte oder eine elektronische Aufenthaltserlaubnis erforderlich. Die neue Verordnung soll den Verbreitungsgrad und die Benutzerfreundlichkeit erhöhen.

Die Sicherheit des elektronischen Identitätsnachweises ist zum einen durch eine sechsstellige Geheimnummer zu gewährleisten. Der zweite Faktor war bisher der Personalausweis, die eID-Karte oder die elektronische Aufenthaltserlaubnis, deren elektronisches Speichermedium während des Identifizierungsprozesses ausgelesen wird. Zukünftig kann stattdessen auch ein mobiles Gerät verwendet werden, wenn die Daten vom Speichermedium auf dieses übertragen werden.

Bürger sind es gewohnt, mit Smartphones Anträge bei einer Bank mit diesem einen Gerät einzureichen oder im Internet einzukaufen. Dieses Nutzerverhalten müsste die staatlichen Angebote für eine sichere Identifizierung durch einfache Handhabung berücksichtigen, heißt es in der Erläuterung des Gesetzes.

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