Die Bundesregierung plant weitere Ausgleichszahlungen an Kliniken ⋆ Nürnberger Blatt

Symbolisches Bild: Krankenhaus

Angesichts des starken Anstiegs der Zahl der Koronapatienten erwägt die Bundesregierung laut einem Zeitungsbericht eine erneute Entschädigung an Krankenhäuser. Kliniken in Hotspot-Gebieten sollten laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Freitagsausgaben) in einem wichtigen Themenpapier des Gesundheitsministeriums besondere finanzielle Unterstützung erhalten. Krankenhäuser sollten daher finanzielle Unterstützung erhalten, um die Betten frei zu halten.

Kliniken, die Operationen und andere Eingriffe während der Koronapandemie verschieben, sollten “kurzfristig eine finanzielle Entschädigung erhalten”, zitiert der RND aus dem Papier. Krankenhäuser in Hotspot-Regionen mit mehr als 250 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner sollten daher auch Entschädigungszahlungen erhalten können, unabhängig davon, wie groß ihre kostenlosen Intensivpflegekapazitäten sind. Auf diese Weise sollten auch die Gesamtkapazitäten erweitert werden.

Die Länder, die grundsätzlich für die Planung der Krankenhäuser verantwortlich sind, sollten bestimmen, welche Kliniken von den Ausgleichszahlungen profitieren, zitiert der RND aus dem Schlüsselthemenpapier. Bereits zu Beginn der Pandemie hatten die Kliniken Entschädigungszahlungen erhalten, um die Betten frei zu halten und Operationen zu verschieben, die langfristig geplant werden konnten.

Dem Zeitungsbericht zufolge sollen die Pläne des Gesundheitsministeriums rückwirkend ab dem 14. Dezember in Kraft treten. Die Ausgleichszahlungen sind bis zum 31. Januar zu begrenzen.

Engpässe bei der Versorgung von Intensivpatienten wurden bereits aus einzelnen Regionen gemeldet. Dies löste auch eine Diskussion über die sogenannte Triage aus. Dies bedeutet, dass Ärzte entscheiden müssen, welche Patienten sie bevorzugen, wenn die medizinischen Kapazitäten begrenzt sind. Bei Koronapatienten müssten die Ärzte entscheiden, wer zuerst an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden soll und wer nicht.

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