Deutschland muss jetzt die Menschenwürde am Hindukusch verteidigen

(Symbolfoto: nex24)

Der Präsident der Diakonie in Deutschland fordert die Bundesrepublik auf, einen „starken Beitrag“ zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan zu leisten.

“Wenn wir der Geschichte treu bleiben wollen, dass unsere Freiheit und Sicherheit am Hindukusch verteidigt wird, dann müssen wir dort gerade jetzt die Menschenwürde verteidigen”, sagte Ulrich Lilie der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Wer in Afghanistan Angst um Leib und Leben hat, braucht eine humane Perspektive.

“Deshalb brauchen wir einen deutschen Beitrag und müssen ein großes Kontingent Afghanen aufnehmen”, sagte Lilie. Nur so könne das Versprechen eingelöst werden, „das wir diesen Menschen gegeben haben. Dazu sollten wir auch in Wahlkampfzeiten den Mut haben“, betonte der Diakoniepräsident im Interview mit der Zeitung. Auch die Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan bereitet Deutschland keine Probleme. In diesem Zusammenhang kritisierte Lilie den derzeit oft zu hörenden Vergleich mit 2015. Dies ist nicht angemessen. Damals waren fast eine Million Flüchtlinge ins Land gekommen.

“Wir reden heute von ganz anderen Zahlen, anfangs wohl eher von 50.000 Menschen.”

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