Deutsch-französisches Unternehmen will Kampfflugzeugpläne vorantreiben ⋆ Nürnberger Blatt

F35 Düsenjäger

Das Projekt eines gemeinsamen europäischen Kampfflugzeugs hat einen Schritt nach vorne gemacht. Der Münchner Motorenhersteller MTU und das französische Unternehmen Safran haben ein Joint Venture gegründet, wie MTU am Donnerstag bekannt gab. Das Münchner Unternehmen EUMET soll die Herstellung des Antriebs für den zukünftigen Kampfjet überwachen.

Deutschland und Frankreich arbeiten seit fast vier Jahren an einem gemeinsamen Kampfflugzeug. Inzwischen hat sich Spanien auch dem Projekt eines europäischen Luftverteidigungssystems („Future Combat Air System“, FCAS) und eines neuen Kampfflugzeugs („Next Generation Fighter“, NGF) angeschlossen. Die Vereinbarungen zwischen den EU-Partnern und ihren Branchenvertretern schreiten jedoch nur langsam voran.

Die Regierungen in Berlin und Paris haben im Juli 2017 über das Projekt entschieden. Die neuen Kampfflugzeuge sollen ab etwa 2040 die Eurofighter- und Rafale-Flugzeuge in Deutschland und Frankreich ersetzen. Der europäische Flugzeughersteller Airbus entwickelt das Projekt gemeinsam mit der französischen Luft- und Raumfahrt und Verteidigung Firma Dassault Aviation.

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