Derzeit ist keine “ernsthafte Aussage” über mögliche Osterferien möglich ⋆ Nürnberger Blatt

Markus Söder - Bild: Stefan Obermeier / Bayerisches Landtag
Markus Söder – Bild: Stefan Obermeier / Bayerisches Landtag

Aufgrund der unklaren Weiterentwicklung der Koronapandemie hält der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Entscheidung über die Osterferien derzeit für unmöglich. Aus heutiger Sicht sind sowohl ein „entspanntes Osterfest“ als auch ein „großes Osterfest“ nicht auszuschließen, sagte Söder am Freitag im bayerischen Landtag in München während der Debatte über die Resolutionen des Koronagipfels von Bund und Ländern. Bei der Pandemie gibt es keine “Garantie”, Prognosen sind ungewiss.

Daher könne er zu diesem Zeitpunkt weder „etwas versprechen“ noch „etwas ausschließen“, fügte der Ministerpräsident hinzu. “Tatsache ist: Sie können keine ernsthafte Aussage über Ostern machen.” Bund und Länder würden dann am 22. März auf ihrem nächsten Gipfel das Thema Osterferien im Lichte der aktuellen Entwicklungen erörtern.

In den kommenden Wochen werde es nun auf die “Verantwortung von uns allen” ankommen, sagte Söder. Er verteidigte die Gruppe der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die das zentrale Entscheidungsgremium in der Koronakrise ist. Dies ist keine “Kaffeeparty”. Alle 16 Premierminister seien durch Wahlen “demokratisch legitimiert” und “rein rechtlich verantwortlich” für die Bekämpfung der Pandemie, fügte er hinzu.

Die Regierungschefs stehen auch zur Beantwortung von Fragen ihrer jeweiligen Landesparlamente zur Verfügung. Bei allen Teilnehmern der Gipfelrunde geht es um die beste Strategie, sagte Söder. Sie handelten aus einer “tiefen Verantwortung” für ihre Bürger, denen sie ein “Schutzversprechen” gegeben hatten. Trotzdem könnten Vorsätze niemals perfekt sein. “Jeder weiß, dass all dies unter Bewährung steht.” Er drängte erneut, nicht immer „alles schlecht zu machen“.

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