Der sogenannte Bremer Bamf-Skandal endet mit einer Geldstrafe für Rechtsanwalt Anw Nürnberger Blatt

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Das Strafverfahren in der Bremer Zweigstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) wegen angeblich massiver Anzahl falscher Asylentscheidungen endete mit einer Geldstrafe für einen beschuldigten Anwalt. Das Bremer Landgericht verurteilte den Mann am Donnerstag wegen zweier Fälle von sogenannten Leistungen zur Zahlung von 6000 Euro, wie ein Sprecher am Freitag bekannt gab. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Der Anwalt soll mit dem ehemaligen Leiter der Zweigniederlassung zusammengearbeitet haben, um den Mandanten Vorteile in Asylverfahren zu verschaffen. Der Vorwurf der Gewährung von Leistungen bezog sich auf die Tatsache, dass er der Frau zwei Nächte in einem Hotel bezahlte. Das Verfahren gegen den ehemaligen Behördeschef war bereits Ende April gegen eine Zahlung von 10.000 Euro eingestellt worden. Die beteiligten Parteien hatten dies zuvor vereinbart.

Im Fall des mitbeschuldigten Anwalts wurde das Verfahren zunächst fortgesetzt. Der Bamf-Skandal um eine angeblich massive Anzahl falscher Asylentscheidungen machte vor drei Jahren Schlagzeilen, zunächst mit weit über tausend Fällen. Der Leiter der Bremer Niederlassung und der damalige Bamf-Präsident Jutta Cordt wurden entlassen. Die Vorwürfe brachen dann weitgehend zusammen.

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