Der Schutz der Verfassung befürchtet den Terror vor Korona-Leugnern

(Foto: ZDF)

Die Besorgnis über Angriffe radikalisierter Korona-Leugner wächst in den Sicherheitsbehörden. “Die Apokalyptik der Verschwörungsmythen ist mit Rechtsextremismus verbunden”, sagte der Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, der Tagesspiegel.

Im Fall von Korona-Leugnern könnte diese Entwicklung “zum Terrorismus führen”. Im Oktober hatten mutmaßliche Corona-Leugner in Berlin Brandflaschen auf das Gebäude des Robert-Koch-Instituts geworfen und einen Sprengsatz in der Nähe des Leibniz-Vereins zur Detonation gebracht.

Im Hinblick auf den Anschlag in Hanau im Februar betrachtet Freier den Typ des allein handelnden rechtsextremistischen Täters derzeit als die größte Bedrohung durch den Terrorismus. “Das Potenzial ist groß und es schwillt immer noch an, wenn sich die Gelegenheit ergibt”, warnte der Geheimdienst. In Hanau erschoss der junge Rassist Tobias Rathjen neun Menschen aus Einwandererfamilien.

Der Schutz der Verfassung sieht auch die Gefahr schwerer Gewaltverbrechen in der zunehmenden Radikalisierung einer Minderheit der linksradikalen Szene. “Die Hemmungen nehmen ab und die Handlungen richten sich direkt gegen Einzelpersonen”, sagte Freier.

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