CFDs sind besonders bei Einsteigern beliebt

(Symbolfoto: pixa)

Anfänger, die mit dem Spekulieren auf Börsenkurse beginnen möchten, suchen gerne zunächst nach einem Demokonto. Dies ist ein empfehlenswerter Schritt, denn dort ist es möglich, alle Funktionen und Bedingungen ohne Risiko kennenzulernen und sich ein Bild von den verschiedenen Möglichkeiten des Tradings zu machen. Die meisten dieser Trading-Demokonten stammen von CFD-Anbietern.

Viele Anfänger sind sich normalerweise nicht bewusst, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, mit Aktien zu handeln; zum Ausprobieren in einem Demokonto ist dies meist von untergeordneter Bedeutung. Wenn es jedoch um echtes Geld geht, sollten Sie sich bereits bewusst sein, mit welcher Art von Finanzinstrument Sie tatsächlich handeln. Für Einsteiger gibt es übrigens ein empfehlenswertes CFD Demokonto Hier.

Was sind CFDs?

CFDs bieten Anfängern einen sehr einfachen Zugang, um auf Börsenkurse zu spekulieren. Das liegt daran, dass Sie hier nicht wirklich börsennotierte Werte wie Aktien erwerben, sondern nur auf deren Kursentwicklung spekulieren. Die Abkürzung CFD steht für Contract for Difference, was so viel wie „Contract for Difference“ bedeutet, und das spiegelt wider, worum es eigentlich geht. Nämlich ein Vertrag mit dem CFD-Broker (Kontrakt) über die Preisdifferenz (für Differenz), die sich aus einem Preiswert vom Beginn des Handels bis zum Ende ergibt.

Da es nur um die Kursentwicklung geht, können Sie sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Auf den ersten Blick macht es für den Händler keinen großen Unterschied. Er kauft CFDs, zum Beispiel Aktien, und verkauft sie dann wieder, wenn er es für richtig hält. Aus diesem Grund sind sich Anfänger in der Regel nicht der praktischen Unterschiede bewusst, die wie folgt aussehen.

Unterschiede zum traditionellen Börsenhandel

Zunächst einmal ist es auch möglich, mit fallenden Kursen Gewinne zu erzielen, sofern Sie dies richtig voraussehen. Hinzu kommt die Tatsache, dass bei CFDs Leverage verwendet wird. Diese haben die Eigenschaft, das eingesetzte Kapital zu vervielfachen, wobei die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen im Verhältnis zum aufgenommenen Kapital größere finanzielle Folgen haben. Dies ermöglicht den Einstieg mit wenig Geld, weshalb CFDs für Einsteiger immer attraktiver werden.

Aufgrund der gesetzlichen Regelungen in Europa in Bezug auf Differenzkontrakte können Sie jedoch nicht mehr verlieren, als Sie tatsächlich auf Ihrem Handelskonto hatten; Dies gilt zumindest für Kleinanleger, denen die sogenannte Nachschusspflicht untersagt wurde. Ein großer Unterschied ergibt sich daraus, dass Sie beim CFD-Handel keine Istwerte kaufen oder verkaufen, sondern nur Verträge mit dem CFD-Broker abschließen. Dies hat zur Folge, dass Sie auf die Liquidität des Anbieters angewiesen sind.

Hier ist es wichtig, einen CFD-Broker zu wählen, der seinen Sitz in Europa hat und somit dem europäischen Recht und den Aufsichtsbehörden unterliegt. Sollte der CFD-Broker als Unternehmen zahlungsunfähig werden, können Sie Ihre Ansprüche auf nicht ausgezahlte Kredite jederzeit geltend machen. Bei einem CFD-Broker mit Sitz auf einer karibischen Insel könnte dies unter Umständen schwierig werden. Davon abgesehen steht solchen Anbietern frei, zu schummeln, da sie niemanden für ihr Geschäftsgebaren zur Rechenschaft ziehen müssen, weshalb sie ihnen unter allen Umständen ferngehalten werden sollten.

CFDs sind in erster Linie für den Daytrading gedacht

Vielen Einsteigern im Trading ist auch nicht bewusst, dass sich CFDs in erster Linie für das Daytrading eignen. CFD-Anbieter sind auch beliebt als Daytrading-Broker vorgesehen.
Dafür gibt es mehrere Gründe. Da ist zum einen die Tatsache, dass Trades, die über Nacht dauern, in der Regel eine geringe Gebühr anfallen. Das ist nicht viel, aber es kann sich auf lange Sicht summieren und es schwierig machen, Gewinne zu erzielen. Zudem erfolgt die Abwicklung über Spreads, das heißt je nach gehandeltem Börsenpreis (Aktien, Rohstoffe, Währungen etc.) fällt ein prozentualer Anteil des Einsatzes als Kosten an.

Kostentechnisch macht es keinen Unterschied, ob Sie viele kleine Trades durchführen oder nur einen mit großem Volumen. Bei hohen Handelsvolumina sind Spreads jedoch im Vergleich zu anderen Kostenmodellen teurer. Zu guter Letzt gibt es noch die Tatsache, dass einige Börsenkurse eine zeitliche Begrenzung haben, wie lange ein Handel dauern kann. Aufgrund dieser Faktoren sollten CFDs in erster Linie für den Daytrading verwendet werden.

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