Bundeswehr zieht Soldaten aus Litauen ab

(Symbolfoto: pixabay)

Vilnius – Die Bundeswehr hat nach schwerem Fehlverhalten vier Soldaten aus dem Nato-Einsatz in Litauen abgezogen.

Die Bundeswehr steht erneut im Zentrum eines Skandals um angeblich schweres „Fehlverhalten“ ihrer Soldaten. Die Soldaten der Bundeswehr wurden aus der NATO-Mission „Enhanced Forward Presence“ in Litauen abgezogen. Ihnen werden “rassistische” und “extremistische” Taten sowie sexuelle Übergriffe auf einer “wilden” Party vorgeworfen.

“Nach unserem Kenntnisstand sind zehn Soldaten betroffen”, hieß es in einem Schreiben des Bundesverteidigungsministeriums an den Verteidigungsausschuss des Bundestages, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Bisher wurden nur vier Soldaten aus der Mission zurückgerufen.

Berichten zufolge sangen die Verdächtigen auf einer Party in einem Hotel „rechtsextreme“ und „antisemitische“ Lieder. Außerdem soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an, Vorwürfe gegen Soldaten gebe es bislang nicht, heißt es. “Was genau bei einer Feier passiert ist, wird derzeit geklärt”, sagte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Dienstag am Rande eines Nato-Treffens in Brüssel. Außerdem versprach sie den Verantwortlichen harte Strafen.

„Eins muss auf jeden Fall gesagt werden: Was auch immer passiert ist, ist in keiner Weise akzeptabel. Es wird mit aller Härte verfolgt und bestraft“, sagte der Minister.

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