Bundesregierung will neue Regeln für die Einreise aus Koronarisikobereichen ⋆ Nürnberger Blatt

Symbolisches Bild: Risikobereich

Laut einem Zeitungsbericht plant die Bundesregierung, die Regeln für die Einreise aus Corona-Risikogebieten zu ändern. Es ist geplant, dass Reisende aus Risikogebieten außerhalb des Schengen-Raums vor Beginn ihrer Reise nach Deutschland einen negativen Test für das Koronavirus einreichen müssen, berichtet die Zeitung “Bild” in ihrer Freitagsausgabe unter Berufung auf den Entwurf einer neuen Koronaschutzverordnung vom Bundesministerium für Gesundheit. Ein Nachweis der Immunität oder eine Koronaimpfung wird jedoch ebenfalls akzeptiert.

Nach dem „Bild“ im Entwurf sollte jeder, der nichts davon zeigen kann, nicht nach Deutschland geschickt werden. Bei der Einreise aus Risikogebieten innerhalb des Schengen-Raums muss dem Gesundheitsamt 72 Stunden nach der Einreise ein Testergebnis, eine Impfung oder ein Nachweis der Immunität zur Verfügung stehen. Mit den neuen Regeln sollte die bisherige Quarantänepflicht für Reisende aus Risikogebieten nicht mehr gelten.

Nach Angaben der Zeitung ist noch unklar, wann die Verordnung erlassen wird. Der Entwurf sieht vor, dass dies im Laufe des Januar erfolgen soll.

Seit dem 8. November gilt in den meisten Bundesländern die Regel, dass Reisende aus Corona-Risikogebieten in der Regel zehn Tage unter Quarantäne gestellt werden müssen. Nach nur fünf Tagen können die Betroffenen jedoch einen Koronatest durchführen, um die Quarantäne vorzeitig zu beenden, wenn das Ergebnis negativ ist.

Das Robert-Koch-Institut klassifiziert derzeit alle deutschen Nachbarländer als Risikobereiche. Entscheidend ist dabei die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Dieser Wert wurde inzwischen aber auch in Deutschland deutlich überschritten.

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