Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) drängt auf Zusammenhalt in der Union

(Foto: nex24)

Berlin – Die Bundeslandwirtschaftsministerin und stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner erklärt in Phönix-IInterviewdass das endgültige Ziel nach der Wahl des neuen Parteivorsitzenden der CDU der Zusammenhalt in der Union sein muss.

“Wir haben drei Kandidaten zur Auswahl, die unterschiedliche Charaktere sind”, sagte Klöckner. Aber alle verfolgen ein und dasselbe Ziel, betont der Minister: „Die Partei zusammenzuhalten und sie auf einheitliche und entschlossene Weise in dieses Superwahljahr zu führen.“ Sie ist überzeugt, dass die Anhänger der Kandidaten, die das Rennen um die Bundespräsidentschaft nicht antreten, auch den Dienst der Partei leisten werden. Diese Einheit ist notwendig, „damit die Bürger auch wissen, was sie mit der CDU bekommen“.

Klöckner sieht alle Kandidaten als für den Parteivorsitz geeignet an. Der neu gewählte Parteivorsitzende der CDU muss bereit sein, sich bei den Bundestagswahlen im September für die Kanzlerschaft zu bewerben. Zu der Frage, wer letztendlich für eine Kandidatur kandidiert, werde die Union nach dem Parteitag Ideen austauschen, sagte Klöckner. “Wir werden jetzt zuerst den Parteivorsitzenden wählen und dann mit unserer Schwesterpartei CSU diskutieren, mit der wir an diesen Bundestagswahlen teilnehmen werden.”


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