Bundesländer bringen Abiturienten ⋆ Nürnberger Blatt

Schule - Bild: glamssup
Schule – Bild: glamssup

Aufgrund der Koronapandemie haben die Bundesländer laut einem Bericht des Handelsblatts bereits verschiedene Lockerungsmaßnahmen für Abiturienten beschlossen. Wie die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eigene Anfragen berichtete, verschieben beispielsweise Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Hamburg und Hessen die Termine für die schriftlichen Prüfungen um mehrere Wochen. Das sollte mehr Zeit für die Vorbereitung geben.

Darüber hinaus gibt es manchmal andere Vorschriften, um die Nachteile auszugleichen, die durch die Auswirkungen von Schulschließungen und ungewohntem Homeschooling verursacht werden. Hamburg verlängert die Prüfungszeit um eine halbe Stunde. Innerhalb des theoretisch möglichen Prüfungsmaterials werden dort Schwerpunkte gebildet, damit sich die Studierenden genauer vorbereiten können.

Laut Handelsblatt gibt Baden-Württemberg den Lehrern auch mehr Spielraum als üblich, wenn sie Aufgaben festlegen, damit sie sich auf die Themen konzentrieren können, die im Unterricht ausführlich behandelt wurden. In Hamburg und Baden-Württemberg sollten die Korrekturen auch unter Berücksichtigung der besonderen Situation vorgenommen werden – in Baden-Württemberg beispielsweise „mit pädagogischem Augenmaß“.

Thüringen und Sachsen-Anhalt prüfen auch, ob Abiturienten bei der Auswahl eines Themas mehr Möglichkeiten eingeräumt werden sollen. Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Hessen planen das ebenfalls.

Aufgrund der Koronapandemie hatten sich die Länder grundsätzlich darauf geeinigt, eine Erleichterung für das diesjährige Abitur zuzulassen. Die Prüfungen werden dennoch gegenseitig anerkannt. Laut Handelsblatt planen alle Länder entsprechende Schritte. An vielen Stellen sind die Vorschriften noch nicht abgeschlossen. Weitere Vereinfachungen sind möglich.

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