BKA: Die Zahl der Rechtsextremisten wächst weiter

(Beispielfoto: Screenshot / Youtube)

Die Zahl der Rechtsextremisten, denen die Polizei bei der Durchführung terroristischer Handlungen vertraut, wächst weiter. Derzeit seien rund 70 Personen als “gefährlich” eingestuft, sagte das Bundeskriminalamt auf Ersuchen der “Tagesspiegel“Mit. Im Februar waren es 53, im April 2018 nur 26.

Die Polizei stellt außerdem fest, dass es immer mehr potenzielle Befürworter der rechtsgerichteten Bedrohungen gibt – sie werden von der Polizei als “relevante Personen” bezeichnet. Die BKA spricht jetzt von rund 155 Rechtsextremisten, 30 mehr als im Februar.

Die Polizei registriert jedoch immer noch die meisten Bedrohungen im islamistischen Spektrum, auch wenn die Zahlen in diesem Bereich sinken: Die BKA meldet 620 salafistische Bedrohungen, im Februar waren es noch 670. Dass die terroristische Bedrohung weiterhin hoch ist, zeigt sich jedoch Zum Beispiel durch einen Täter Attentat in Dresden: Am 4. Oktober erstach ein islamistischer Syrer dort einen schwulen Touristen und verletzte seinen Partner schwer. Die Zahl der Fälle, in denen islamistische Terrorverdächtige verwickelt sind, sinkt auch bei der Bundesanwaltschaft. In diesem Jahr wurden rund 350 Verfahren eingeleitet, teilte die Behörde dem Tagesspiegel mit. Im Jahr 2019 waren es rund 400.

Die Polizei stuft derzeit rund 25 Menschen als Bedrohung unter ausländischen Extremisten jenseits des Islamismus ein. Dies sind hauptsächlich Mitglieder der kurdischen Terrororganisation PKK und türkische Linksextremisten. Die Polizei zählt derzeit nur fünf Drohungen unter deutschen Linksextremisten.

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