Biden-Regierung will Vorschriften zum Tier- und Pflanzenschutz wieder verschärfen Nürnberger Blatt

Symbolbild: Pflanzenschutzmittel

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden will die von der Vorgängerregierung gelockerten Vorschriften zum Schutz von Tier- und Pflanzenarten verschärfen. Das teilte die US-Naturschutzbehörde FWS am Freitag (Ortszeit) mit. Das sogenannte Artenschutzgesetz sieht unter anderem den Schutz von Tierarten wie dem Grauwolf und dem Weißkopfseeadler vor.

Die Agentur will Änderungen der Regierung unter dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump rückgängig machen. In den kommenden Monaten will die FWS neue Regeln formulieren.

Umweltschützer begrüßten den Schritt, äußerten sich jedoch besorgt darüber, wie lange es dauern könnte, das Gesetz umzuwandeln. „Wir sind dankbar, dass sich die Regierung von Biden zum Schutz der am stärksten gefährdeten Arten bewegt“, sagte Earthjustice. Die Zeit sei jedoch “von entscheidender Bedeutung”.

Unter anderem ließ die Regierung unter Trump im Gesetz von 1973 eine Regelung streichen, wonach „bedrohte“ Arten automatisch den gleichen Schutzstatus wie „gefährdete“ Arten erhalten. Besonders hoch ist das Aussterberisiko für als „gefährdet“ eingestufte Arten.

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