Bayern und Sachsen beschließen einen 10-Punkte-Plan ⋆ Nürnberger Blatt

Corona – Bild: 9_fingers_ via Twenty20

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer haben gestern die “Covid-19-Allianz Bayern-Sachsen” geschlossen und den folgenden gemeinsamen 10-Punkte-Plan als Maßnahmenpaket beschlossen:

Grenzkontrollen

Grenzkontrollen sollen sicherstellen, dass die Einreisebestimmungen erfüllt werden, und die Verbreitung der Coronavirus-Varianten eindämmen. Wer teilnehmen will, muss daher einen negativen Test vorweisen.

Testkonzepte

Einheitliche Testkonzepte zwischen Bayern und Sachsen sorgen für ausreichende Testmöglichkeiten in der Nähe der Heimat. Tests sollten daher dort durchgeführt werden, wo Bedarf besteht. Unternehmen und Kommunen sollen dabei unterstützt werden, Schnelltests anzubieten, damit die Bürger schnellere Tests durchführen können. Die Tschechische Republik soll beim Aufbau von Teststationen und beim Ausbau der Testkapazitäten unterstützt werden.

“Pendlerquarantäne” für grenzüberschreitende Pendler und Pendler

Grenzüberschreitende Aktivitäten sollten koordiniert werden. Grenzüberschreitende Pendler und Pendler werden angewiesen, Pendler in Hotspots unter Quarantäne zu stellen. Sie dürfen die Wohnung nur aus zwingenden Gründen wie Arbeit / Schule / Ausbildung verlassen. An der Grenze zur Tschechischen Republik wird dies durch Stichproben unterstützt.

Sequenzierung von Corona-Virus-Varianten

Alle positiven PCR-Tests werden sequenziert, um ein einheitliches Bild der Mutationen zu erhalten. Das Sequenzierungsprojekt am Universitätsklinikum Dresden wird um das Grenzdreieck Bayern-Sachsen-Tschechische Republik erweitert. Die drei Staaten werden eine sogenannte “Virusvariantenüberwachung” durchführen. Sie tauschen Forschungsergebnisse aus, erstellen regelmäßig grenzüberschreitende Lageberichte und entwickeln Aktionspläne für „Ausbruchscluster“.

Sicheres Arbeiten

In Unternehmen sollte ein einheitlicher Ansatz gewählt werden. Home-Office-Lösungen sollten so umfassend und umfassend wie möglich sein. Es sollen Mindestanforderungen an Hygiene- und Prüfkonzepte im gesamten deutsch-tschechischen Grenzgebiet eingeführt werden.

Unternehmen sollten die Testaufzeichnungen der Pendler auf lokaler Bestellung überprüfen. Arbeitgeber werden ermutigt, ihren Mitarbeitern Testmöglichkeiten anzubieten.

Kontaktverfolgung

Kontaktpersonen und Infizierte sollten insbesondere in Mutationsgebieten schnell und zuverlässig informiert werden. Die Betroffenen werden genau überwacht: Die Behörden wollen dies durch häufigen Kontakt sicherstellen. Quarantänevorschriften sollten kontrolliert und konsequent durchgesetzt werden.

Krankenhausversorgung / Situationsbild

Bayerische und sächsische Krankenhäuser akzeptieren tschechische Coronavirus-Patienten. Ein wöchentlicher Lagebericht wird erstellt, um Probleme frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu finden.

Impfen

Erfahrungsgemäß werden Impfstrategien zwischen den beiden Bundesländern ausgetauscht. Gefährdete Personen sollten so schnell wie möglich geimpft werden.

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