Bartsch nennt Gipfelbeschlüsse “Corona-Labyrinth” ⋆ Nürnberger Blatt

Dietmar Bartsch - Bild: DBT / Inga Haar
Dietmar Bartsch – Bild: DBT / Inga Haar

Der Vorsitzende der linken Fraktion, Dietmar Bartsch, hat die Ergebnisse der Gespräche auf höchster Ebene zwischen Bund und Ländern scharf kritisiert. In den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sprach Bartsch dann im Hinblick auf den komplizierten Eröffnungsplan von einem „Corona-Labyrinth“ und einer „Verwirrung von Inzidenz und Entspannung“. Dies werde “die Bürger weiter verunsichern”.

Auf der anderen Seite spielte “das Schlüsselproblem der schnellen Impfung” eine zu geringe Rolle, sagte Bartsch. “Wir brauchen nationale Impfbemühungen, um die Sperre dauerhaft hinter uns zu lassen”, betonte er. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss dies zur obersten Priorität machen, damit „bis Ostern nicht mehr als sechs Millionen Impfstoffdosen herumliegen“.

FDP-Chef Christian Lindner äußerte sich ebenfalls unzufrieden mit den Resolutionen. “Für die Bundesregierung ist die Sperrung offenbar das einzig denkbare Rezept”, sagte er auch gegenüber der Funke-Mediengruppe. “Mit innovativen Konzepten wäre mehr soziales und wirtschaftliches Leben möglich.” Lindner kritisierte das vereinbarte Angebot eines Schnelltests pro Woche für alle als “zu wenig”.

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