Baerbock strebt einen Pakt zwischen Politik und Wirtschaft für den Klimaschutz an ⋆ Nürnberger Blatt

Annalena Baerbock – Bild: Bündnis 90 / Die Grünen Nordrhein-Westfalen

Grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock strebt einem Zeitungsbericht zufolge einen Pakt zwischen Politik und Wirtschaft an, durch den die Wirtschaft bei der Umstellung auf eine klimafreundliche Produktion unterstützt werden soll. Der Pakt soll Unternehmen aus CO2-intensiven Industrien die nötige Planungssicherheit für ihre Restrukturierung geben, zitiert die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (“FAZ”) in ihrer Freitagsausgabe ein Positionspapier von Baerbock.

Mit Hilfe von Klimaschutzabkommen will der Grünen-Chef die Finanzierungskosten klimafreundlicher Investitionen senken und damit “die richtigen Anreize zur Emissionsreduktion” setzen. Konkret sollen die Mehrkosten, die Unternehmen durch die Umstellung von konventionellen auf klimafreundliche Verfahren entstehen würden, laut FAZ im Baerbocks-Papier ausgeglichen werden. Zudem sollte ein Festpreis garantiert werden, mit dem Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes über dem Preis im europäischen Emissionshandel honoriert würden.

Baerbock will laut der Zeitung die Klimaschutzabkommen mit der Metallindustrie, der chemischen Industrie oder den Baustoffherstellern abschließen. Diese Verträge sollen langfristig sein, Baerbock nennt einen Zeitrahmen von 15 bis 20 Jahren. Diese Förderung will der grüne Kanzlerkandidat mit Haushaltsmitteln des Energie- und Klimafonds finanzieren.

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