Baerbock: Klimagerechtigkeit ist eine Generationenaufgabe

(Foto: nex24)

Berlin – Der Kanzlerkandidat von B’90/Grünen Annalena Bärbock Politiker sehen es als ihre Pflicht an, für „klimafreundlichen Wohlstand“ zu sorgen.

Im vergangenen Jahr hätten sich die Menschen selbst übertroffen und gezeigt, was in diesem Land steckt, sagte Baerbock mit Blick auf die Corona-Pandemie. „Jetzt ist es an der Zeit, dass die Politik sich selbst übertrifft und für klimafreundlichen Wohlstand für alle Menschen sorgt. Klimagerechtigkeit in die Zukunft bringen – das ist unsere Generationenaufgabe. Das mache ich und deshalb treten wir gemeinsam an“, erklärte Baerbock Phönix-Interview nach dem Ende des Parteitages in Berlin.

Sie ist “überzeugt, dass die große Frage des Klimaschutzes alle Lebensbereiche bestimmt”. Die Märkte und Arbeitsplätze der Zukunft könnten nur existieren, wenn klimaneutrale Produkte hergestellt würden. „Deshalb sind für uns Klimaschutz, eine starke Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit so eng miteinander verbunden“, sagte der Grüne-Vorsitzende.

Auch Baerbock unterstrich die Nachfrage nach Investitionen. Dies betrifft nicht nur den Bereich Klimaschutz, sondern auch Gesundheitseinrichtungen, Kitas, Schulen und den sozialen Zusammenhalt. Mit ihrem Wahlprogramm hätten die Grünen deutlich gemacht, wie die Gesundheitsversorgung künftig finanziert werden soll, “wo die Arbeit nicht auf dem Rücken der Beschäftigten verrichtet wird”, sagte Baerbock.

„Das sind Punkte, die andere politische Konkurrenten sagen, aber sie meinen nicht. Aber ich gehe nicht in einen Wahlkampf, in dem ich nur Schlagzeilen verspreche – gute Schulen – und nicht sage, wie ich ihn finanzieren will. „Du orientierst dich auch nicht daran, was die anderen jetzt machen. Die Grünen wollten “mit Leidenschaft für die besten Lösungen für die Zukunft unseres Landes argumentieren”. Sie machen auch Fehler, aber “sie korrigieren sie, um diese Lösung wirklich mit Rückenwind auf den Tisch zu bringen.”

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