Angeblicher rechtsgerichteter Brandanschlag in Berlin-Spandau

(Symbolfoto: NEX24)

Berlin – Im Falle der Brandstiftung in einem Linkshausprojekt in der Jagowstraße in Spandau übernahm die für politisch motivierte Kriminalität zuständige Staatssicherheit der staatlichen Kriminalpolizei die Ermittlungen. Dies wurde von einem Polizeisprecher der Tageszeitung angekündigt “nd Der Tag“Mit.

Zuvor gab es den Verdacht, dass es sich um einen Brandanschlag von Neonazis handeln könnte, da das Haus in der Vergangenheit mehrmals Ziel rechtsgerichteter Aktivitäten gewesen war.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag letzte Woche zündeten Fremde gegen 3 Uhr morgens zwei Sofas und einen Tisch an. Das Feuer wurde von den Bewohnern gelöscht und die Flammen konnten sich nicht auf den Rest des Hauses ausbreiten, bevor die Feuerwehr eintraf. Ein 21-Jähriger, der über dem in Brand gesetzten Gebiet lebte, versuchte, sich mit einer Leiter in Sicherheit zu bringen, und fiel aus dem ersten Stock. Er und eine andere Person mit Rauchinhalation wurden ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei prüft derzeit einen möglichen Zusammenhang mit Einschüchterungsversuchen von Neonazis. “Im Februar 2021 wurden im Zusammenhang mit demselben Tatort Graffiti mit einer rechtsextremistischen Konnotation gefunden”, sagte ein Polizeisprecher. “Inwieweit ein Zusammenhang zwischen Feuer und Graffiti besteht, ist Gegenstand der laufenden Untersuchung.” Nach Angaben der Polizei wurden jedoch bisher keine Beweise für die Täter erhalten, und es gibt derzeit keinen verlässlichen Verdacht hinsichtlich der Motivation für das Verbrechen.

Der mobile Rat gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) hält einen rechtsextremistischen Hintergrund für möglich. “Das fragliche Hausprojekt wurde in der Vergangenheit wiederholt mit rechtsextremistischer Feindseligkeit konfrontiert und unter anderem durch den Slogan” Arbeit macht frei “gekennzeichnet und bedroht”, sagte Kerstin Kuballa vom MBR auf Anfrage. Auch wenn Spandau nicht im Fokus rechtsextremistischer Strukturen steht, sind dort rechtsextremistische Aktivitäten zu beobachten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im Distrikt Rechtsextremisten gibt, „die nicht davor zurückschrecken, Menschen in ihrem beruflichen und privaten Umfeld anzugreifen“, fuhr Kuballa fort. “Jeder, der seine Haltung wie diese Projekte deutlich zeigt, aber auch seine Bewohner und andere aktive Freiwillige, wird von Rechtsextremisten als Feind angesehen und dafür bedroht und angegriffen.”

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